Kurio­ses #26

Eine Reise nach Rom ist manch­mal schön

Im Mai 1970 war für Borus­sia Mön­chen­glad­bach ein Freund­schafts­spiel gegen den AS Rom geplant. Gün­ter Net­zer war zu die­sem Zeit­punkt jedoch ver­letzt und nicht spiel­fä­hig. Im Vor­feld der Reise fragte Hen­nes Weis­wei­ler Gün­ter Net­zer, ob er schon ein­mal in Rom gewe­sen sei, was die­ser ver­neinte. Dar­auf ant­wor­tete Weis­wei­ler nur: „Och, das ist so eine schöne Stadt. Du kannst nicht spie­len, du hast ja den Zeh gebro­chen. Aber dann komm doch ein­fach mit und schau dir Rom an. Das wirst du genie­ßen.“ Gün­ter Net­zer, der von so viel Freund­lich­keit über­rascht war, nahm die Ein­la­dung dan­kend an.

In Rom ange­kom­men suchte Hen­nes Weis­wei­ler das Gespräch mit Net­zer und teilte ihm mit, dass es ein Pro­blem gebe. Net­zer erwi­derte nur: „Was ist das Pro­blem?“ Er müsste unbe­dingt spie­len, sonst würde der Ver­ein die Antritts­prä­mie nicht erhal­ten. Net­zer war per­plex und erklärte dem Trai­ner, dass dies nicht mög­lich wäre weil er sich den Zeh gebro­chen hatte. Weis­wei­ler ent­geg­nete ihm nur, dass es mit dem Arzt bereits abge­spro­chen wäre und Gün­ter Net­zer eine Spritze bekäme. Net­zer spielte und machte aus sei­ner Sicht und auch nach Mei­nung der Jour­na­lis­ten, eines sei­ner bes­ten Spiele in sei­ner Kariere. Das Spiel wurde übri­gens 0:3 durch Borus­sia gewonnen.

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Kurio­ses #32

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