„Flugzeugabsturz“
Nur wenige Tage, nachdem Rainer Bonhof die Fohlenelf als Cheftrainer übernommen hat, steht bereits die erste „Dienstreise“ mit dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock an. Da es sich um die weiteste Anreise in der Saison 1998/99 handelt, entscheidet man sich per Flugzeug anzureisen. Der Flug erfolgt mit einer gecharterten Short 360 mit 36 Sitzplätzen. Nach dem ca. 1,5‑stündigen Flug landet die Maschine am Flughafen Laage. Der Ausstieg erfolgt über die hintere Ausstiegsluke, sodass sich alle Profis nach der Landung in den hinteren Teil des Flugzeugs begeben. Die Gewichtsverlagerung ist für das Flugzeug jedoch zu viel, sodass das Heck nach hinten kippt. Einige Spieler waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausgestiegen. Die noch verbliebenen Spieler sind entsetzt und schockiert. Der Flugkapitän reagiert prompt und bittet die verbliebenen Spieler per Lautsprecherdurchsage, sich Richtung Cockpit zurückzubewegen. Die Maßnahme greift. Der Ausstieg über die hintere Luke erfolgt dann nach und nach, sodass alle Spieler, Trainer und Betreuer die Maschine unverletzt verlassen können. Vielleicht lag es auch daran, dass Borussia am 13. Spieltag der Saison ausgerechnet am Freitag, dem 13. November 1998, gegen Hansa antrat. Versöhnlich waren am Ende das Ergebnis von 1:1 und die „pannenfreie“ Rückreise.


